Newsletter Mai 2011
Verehrtes Newsletterpublikum!
Bedenklich viel Zeit strich ins Land seit unserem letzten Newsletter, umso grösser ist die Freude Ihnen heute ein brandneues Exemplar präsentieren zu dürfen! Und schon geht's los:
Tomaten:
Die Tomatensaison steht in den Startlöchern und in Kürze geht es wieder los mit unserer Gewächshauskultur Nummer eins. Von Cocktailtomaten über Aranca am Strauch, bis hin zu Berner Rosen, für Gross und Klein ist was dabei.
Was klingt wie ein Werbespot, ist auch einer. Halten Sie die Augen offen im Naturkostfachgeschäft Ihres Vertrauens, und tauchen Sie ein in die farbenfrohe Welt des unvergleichbaren Geschmacks von Sommer, Sonne und hitzegetränkter Leidenschaft direkt aus unseren Gewächshäusern.

Wetter:
Apropos Hitze. Der Sommer hatte es sehr eilig und dominiert wie schon den April auch den Mai. Regen gab es so gut wie gar nicht, wochenlang schien es als sei Petrus, der eigentlich nur kurz Zigaretten holen wollte, für immer verschwunden und hätte uns längst vergessen.
Beregnen und Wasserfahren standen ganz oben in unseren Aufgabencharts, hatten fast schon Platinstatus erreicht, das Wassersammelbecken war schon fast per du mit der Wüste, da kam gestern die grosse Erlösung und es regnete 21 Liter/m² an einem einzigen Tag. Das Wasserbecken ist wieder voll, Petrus ist wieder unser Kumpel und die Pflanzen sind ganz aus dem Häuschen.

Stoppelhobel:
Trockenheit und Wasserknappheit sind zentrale Themen in den Zukunftsfragen der Gärtnerei. Schon der Bau des Wasserspeicherbeckens war für uns eine zukunftsweisende Maßnahme mit höchster Priorität. Nun suchen wir nach weiteren Möglichkeiten um das vorhandene Wasser optimal auszunutzen. So sind wir auf den 'Stoppelhobel' aufmerksam geworden, ein Gerät zur flachen Bodenbearbeitung, das im Prinzip wie ein Schälpflug funktioniert. Mehrere Pflugschare wenden die oberste Schicht des Bodens, ca. 5cm tief, dadurch bleibt die Feuchtigkeit im Boden länger erhalten. Dies ist nur einer von verschiedenen Aspekten, die der Stoppelhobel verspricht, deshalb gedenken wir in einer Art Forschungsprojekt zu erproben, ob ein solches Gerät sich auch für den Gemüsebau lohnt, oder es doch zu speziell für den Ackerbau und eben für 'Stoppel' konzipiert ist.

Hackschnitzel:
Den Winter haben wir genutzt, um einen sehr umfangreichen Heckenschnitt zu machen. Da wir selbst mit einer Holzhackschnitzelheizung unsere Gewächshäuser beheizen machte dies für uns doppelt Sinn, zum einen zur Pflege der Hecken, zum anderen zur Gewinnung einer betrachtlichen Menge an Hackschnitzeln, die seither aufopferungsvoll für uns verbrennen.
